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Webdesign · 8 Min. Lesezeit

Website günstig erstellen lassen: Wo Sparen sinnvoll ist – und wo es teuer wird

Website günstig erstellen lassen, ohne doppelt zu zahlen: Wo du sinnvoll sparst, welche Abstriche teuer werden und woran du ein faires Angebot erkennst.

Eine Website lässt sich günstig erstellen, wenn du beim Umfang sparst und nicht bei der Qualität: wenige, gut gemachte Seiten, Inhalte, die du selbst lieferst, und Erweiterungen erst später. Teuer wird es, wenn bei Handy-Optimierung, Texten, Google-Grundlagen oder den Rechten an Domain und Inhalten gespart wird. Bei LD MEDIA kostet eine Standard-Website 1.500 bis 6.000 Euro zzgl. USt.

Das Wichtigste

  • Spar beim Umfang, nicht bei der Qualität.
  • Fotos, Logo und Inhalte selbst zu liefern senkt die Kosten spürbar.
  • Handy-Optimierung, Google-Grundlagen und klare Anfragewege sind kein Extra.
  • Domain, Zugänge und Inhalte müssen dir gehören.
  • Ein faires Angebot nennt Leistungen, Laufzeiten und Folgekosten klar.
„Was ist das Günstigste, das ich bekommen kann?“ ist eine berechtigte Frage. Gerade am Anfang zählt jeder Euro. Gleichzeitig sehen wir regelmäßig Websites, die günstig waren und nach einem Jahr neu gebaut werden müssen – weil sie am Handy nicht funktionieren, bei Google nicht auftauchen oder keine einzige Anfrage bringen. Dann zahlt man zweimal. In diesem Beitrag zeigen wir, wo Sparen klug ist und wo es dich am Ende mehr kostet.

Was „günstig“ bei einer Website wirklich bedeutet

Günstig heißt nicht billig. Eine günstige Website ist eine, die im Verhältnis zu ihrem Nutzen wenig kostet. Bringt eine Website über die Jahre regelmäßig neue Kunden, ist sie auch mit einem höheren Preis günstig. Bringt sie nichts, ist auch die billigste Website zu teuer.
Rechne deshalb nicht nur mit dem Einmalpreis, sondern mit drei Fragen: Was kostet die Website über drei bis fünf Jahre, inklusive laufender Kosten? Wie viel Zeit musst du selbst investieren? Und wie viele zusätzliche Anfragen braucht es, bis sich die Investition gerechnet hat?
Ein einfaches Beispiel zeigt, warum diese Rechnung wichtig ist: Wenn ein neuer Auftrag deinem Betrieb im Schnitt einen spürbaren Deckungsbeitrag bringt, reichen oft wenige zusätzliche Kunden im Jahr, damit sich auch eine Website im oberen Preisbereich bezahlt macht. Eine Website, die nichts bringt, ist dagegen immer zu teuer – egal, wie wenig sie gekostet hat. Setz deine eigenen Zahlen ein, dann siehst du schnell, wo dein sinnvoller Rahmen liegt.

So rechnest du, ob eine Website günstig ist

  1. 01
    Kosten über fünf Jahre

    Einmalpreis plus laufende Kosten wie Hosting, Domain und Betreuung.

  2. 02
    Eigene Zeit dazurechnen

    Stunden für Texte, Fotos, Abstimmung und Änderungen mit deinem Stundensatz bewerten.

  3. 03
    Wert einer Anfrage

    Was bringt dir ein neuer Kunde im Schnitt an Umsatz?

  4. 04
    Rückwärts rechnen

    Wie viele zusätzliche Kunden braucht es, bis sich die Website bezahlt gemacht hat?

Wo du sinnvoll sparen kannst

Die gute Nachricht: Es gibt echte Hebel, die den Preis senken, ohne die Wirkung zu schmälern.
  • Umfang klein starten: Lieber fünf starke Seiten als fünfzehn halbfertige. Weitere Leistungs- oder Ortsseiten können später dazukommen.
  • Inhalte selbst liefern: Wenn Logo, Fotos und Informationen zu deinen Leistungen vollständig vorliegen, spart das Abstimmungsschleifen.
  • Klare Entscheidungen: Jede zusätzliche Korrekturrunde kostet Zeit. Ein Ansprechpartner auf deiner Seite, der entscheiden darf, beschleunigt das Projekt.
  • Funktionen schrittweise: Buchungssystem, Shop oder Konfigurator müssen nicht am ersten Tag online sein, wenn ein Anfrageformular den Zweck vorerst erfüllt.

Wo Sparen teuer wird

Bei diesen Punkten führen Abstriche fast immer zu Folgekosten – oft in Form von Anfragen, die nie kommen:
  • Handy-Optimierung: Ein großer Teil der Besucher kommt mit dem Smartphone. Wenn dort Buttons zu klein sind oder Texte verrutschen, sind sie wieder weg.
  • Texte: Ohne klare Botschaft und ohne die Suchbegriffe deiner Kunden findet dich niemand – und wer dich findet, versteht nicht sofort, warum er gerade dich anrufen soll.
  • Google-Grundlagen: Seitentitel, Beschreibungen, Überschriften, Bild-Texte und strukturierte Daten kosten beim Bau wenig. Nachträglich ergänzt kosten sie deutlich mehr.
  • Ladezeit: Unkomprimierte Bilder und überladene Technik machen Seiten langsam. Das kostet Besucher und Sichtbarkeit.
  • Rechte und Zugänge: Läuft die Domain auf die Agentur oder gehören dir die Inhalte nicht, wird jeder spätere Wechsel teuer.

Sparen mit Augenmaß

Sinnvoll sparen

Senkt den Preis, nicht die Wirkung
  • Klein starten, später ausbauen
  • Logo und Fotos selbst liefern
  • Ein Ansprechpartner, schnelle Entscheidungen
  • Sonderfunktionen später

Teuer gespart

Kostet Anfragen
  • Keine Handy-Optimierung
  • Texte ohne Botschaft und Suchbegriffe
  • Keine Google-Grundlagen
  • Domain und Zugänge nicht auf deinem Namen

Laufende Kosten nicht vergessen

Viele Angebote wirken günstig, weil nur der Einmalpreis groß dasteht. Eine Website verursacht aber auch danach Kosten: für die Domain, für das Hosting, oft für Lizenzen von Erweiterungen und für Wartung, Sicherheits-Updates oder Änderungen. Manche Anbieter verlangen dafür monatliche Pauschalen, andere rechnen nach Aufwand ab. Beides kann fair sein – wichtig ist, dass du es vorher weißt.
Frag deshalb konkret nach: Was kostet die Website im ersten Jahr und in den Folgejahren? Was passiert, wenn du später einen Text ändern oder eine neue Seite ergänzen willst? Und wie lange bist du an einen Vertrag gebunden? Wer diese Fragen klar beantwortet, ist meist auch beim Rest des Projekts transparent.
Ein weiterer Kostenpunkt, der gern übersehen wird, sind Inhalte. Professionelle Fotos von deinem Betrieb, deinem Team und deinen Arbeiten wirken stärker als jedes Stockfoto. Wenn das Budget knapp ist, lohnt es sich oft mehr, in gute Fotos zu investieren als in aufwendige Effekte.

Was eine Website bei LD MEDIA kostet

Bei LD MEDIA kostet eine Standard-Website zwischen 1.500 und 6.000 Euro zzgl. USt. Im unteren Bereich liegt eine kompakte Website mit wenigen Seiten, klarer Botschaft und Anfrageformular. Im oberen Bereich kommen mehr Seiten dazu, etwa eigene Seiten pro Leistung oder Ort, mehr Texte und SEO. Websites mit ganz besonderen Funktionen wie Konfigurator, Buchungssystem oder Shop und sehr große Websites kalkulieren wir individuell. In jedem Fall gehören Handy-Optimierung, Google-Grundlagen und ein klarer Weg zur Anfrage dazu.

Webdesign-Preise bei LD MEDIA

Alle Preise netto, zzgl. USt.

  • Unterer BereichKompakte Website mit wenigen Seiten, klarer Botschaft und Anfrage-Formular.
  • Oberer BereichMehr Seiten, eigene Seiten pro Leistung oder Ort, mehr Texte und SEO.
  • IndividuellBesondere Funktionen wie Konfigurator, Buchung oder Shop und sehr große Websites.

Woran du ein faires Angebot erkennst

Vergleiche Angebote nicht nur über den Endpreis. Ein faires Angebot beantwortet, wie viele Seiten enthalten sind, wer die Texte schreibt, ob die Website für das Handy gestaltet wird, welche Google-Grundlagen umgesetzt werden, wie viele Korrekturrunden eingeplant sind und welche laufenden Kosten danach anfallen. Weitere Fragen findest du in unserem Beitrag Webdesign-Agentur finden: 10 Fragen vor dem Auftrag.

Das sollte jedes Angebot klar beantworten

  • Wie viele Seiten sind enthalten?
  • Wer schreibt die Texte?
  • Wird für das Handy gestaltet?
  • Welche Google-Grundlagen sind dabei?
  • Wie viele Korrekturrunden gibt es?
  • Welche laufenden Kosten fallen an?
  • Auf wen laufen Domain und Zugänge?
  • Wie werden Anfragen gemessen?

Selbst bauen als günstigste Variante?

Die günstigste Variante beim Geld ist ein Baukasten, den du selbst befüllst. Dafür zahlst du mit deiner Zeit. Wann das passt und wann nicht, vergleichen wir im Beitrag Website selbst erstellen oder erstellen lassen?
Wenn du wissen willst, mit welchem Umfang du für deinen Betrieb sinnvoll startest, sprich mit uns. Das Erstgespräch ist kostenlos – im Büro in Wiener Neustadt oder per Video. Alle Infos auf der Seite Webdesign, eine ausführliche Kostenübersicht im Beitrag Was kostet eine Website in Österreich?

Praxis-Tipp

Sammle vor dem ersten Gespräch Logo, Fotos und die fünf häufigsten Fragen deiner Kunden. Das spart Abstimmungsrunden und macht das Angebot genauer.

Häufige Fragen

Wie kann ich eine Website günstig erstellen lassen?

Starte mit wenigen, gut gemachten Seiten, liefere Logo, Fotos und Informationen selbst und plane Sonderfunktionen für später. Spar nicht bei Handy-Optimierung, Texten und Google-Grundlagen – dort entstehen sonst Folgekosten.

Was kostet eine günstige Website bei LD MEDIA?

Eine kompakte Standard-Website liegt bei LD MEDIA im unteren Bereich unseres Preisrahmens von 1.500 bis 6.000 Euro zzgl. USt. Den genauen Preis bekommst du nach dem kostenlosen Erstgespräch.

Lohnt sich eine sehr billige Website?

Nur wenn sie trotzdem am Handy funktioniert, gefunden wird und Anfragen bringt. Muss sie nach kurzer Zeit neu gebaut werden, zahlst du am Ende zweimal.

Welche laufenden Kosten hat eine Website?

Typisch sind Domain, Hosting und Betreuung oder Wartung. Lass dir im Angebot alle laufenden Kosten schriftlich nennen, damit du über mehrere Jahre vergleichen kannst.