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Online-Marketing · 8 Min. Lesezeit

Was kostet Facebook- und Instagram-Werbung wirklich?

Was kostet Werbung auf Facebook und Instagram? Wie Meta abrechnet, aus welchen drei Teilen die Kosten bestehen und wie du dein Budget sinnvoll festlegst.

Die Kosten für Facebook- und Instagram-Werbung bestehen aus drei Teilen: dem Werbebudget, das du selbst festlegst und das in einer Auktion verteilt wird, der Betreuung der Kampagnen und der Landingpage mit den Anzeigen-Motiven. Einen fixen Preis pro Klick gibt es nicht – er hängt von Zielgruppe, Wettbewerb und Qualität der Anzeigen ab. Sinnvoll ist, das Budget vom Ziel her zu rechnen: Was darf eine Anfrage kosten?

Das Wichtigste

  • Das Werbebudget bestimmst du selbst – als Tages- oder Laufzeitbudget.
  • Meta verteilt Anzeigen in einer Auktion, die Preise schwanken.
  • Zum Budget kommen Betreuung, Anzeigen-Motive und eine passende Landingpage.
  • Rechne rückwärts: Was darf eine Anfrage kosten, was bringt ein Kunde?
  • Ohne saubere Messung weißt du nicht, ob sich die Werbung lohnt.
„Was kostet Facebook-Werbung?“ ist eine der häufigsten Fragen in unseren Erstgesprächen. Die ehrliche Antwort lautet: so viel, wie du festlegst – und gleichzeitig hängt der Erfolg stark davon ab, was du für dein Geld bekommst. Feste Preislisten gibt es bei Meta nicht. In diesem Beitrag erklären wir, wie die Kosten entstehen, woraus sie sich zusammensetzen und wie du ein Budget festlegst, das zu deinem Ziel passt.

Wie rechnet Meta Werbung ab?

Facebook und Instagram gehören zu Meta. Anzeigen auf beiden Plattformen werden über denselben Werbeanzeigenmanager geschaltet. Du legst ein Budget fest – entweder pro Tag oder für die gesamte Laufzeit einer Kampagne – und bestimmst, wen du erreichen willst. Jedes Mal, wenn eine Werbefläche frei wird, entscheidet eine Auktion, welche Anzeige ausgespielt wird. Dabei zählen nicht nur das Gebot, sondern auch, wie relevant und gut eine Anzeige für die jeweilige Person eingeschätzt wird.
Deshalb gibt es keinen festen Preis pro Klick oder pro tausend Einblendungen. Die Kosten schwanken je nach Zielgruppe, Region, Jahreszeit und Wettbewerb. In der Vorweihnachtszeit etwa werben besonders viele Unternehmen um dieselben Menschen, was die Preise steigen lassen kann.

Aus welchen drei Teilen bestehen die Kosten?

Viele schauen nur auf das Werbebudget. In der Praxis setzen sich die Gesamtkosten aus drei Teilen zusammen:
  • Werbebudget: Das Geld, das direkt an Meta für die Ausspielung der Anzeigen geht. Du bestimmst die Höhe selbst und kannst sie jederzeit anpassen.
  • Betreuung: Strategie, Zielgruppen, Anzeigentexte, laufende Optimierung, Tests und Auswertung. Das kannst du selbst übernehmen oder einer Agentur übertragen.
  • Anzeigen-Motive und Landingpage: Fotos, Grafiken oder Videos für die Anzeigen und eine Seite, auf der die Besucher landen und anfragen können.
Wer nur Budget einsetzt, aber an Motiven, Zielseite und Betreuung spart, zahlt oft am meisten – weil das Budget verpufft.

Drei Teile, ein Ergebnis

Werbebudget, Betreuung und eine passende Landingpage greifen ineinander. Fehlt ein Teil, verpufft das Budget.

Welches Werbebudget ist sinnvoll?

Statt eine Zahl aus dem Bauch zu wählen, rechne vom Ziel her. Überlege zuerst, was ein neuer Kunde deinem Betrieb im Schnitt bringt. Daraus ergibt sich, was eine Anfrage höchstens kosten darf, wenn ein Teil der Anfragen zu Aufträgen wird. Plane dann eine Testphase, in der du verschiedene Zielgruppen und Anzeigen vergleichst. Nach dieser Phase siehst du anhand echter Zahlen, was eine Anfrage bei dir kostet – und kannst das Budget dort erhöhen, wo es funktioniert.
Wichtig: Zu kleine Budgets über zu viele Anzeigen verteilt liefern kaum verwertbare Daten. Konzentriere dich am Anfang lieber auf ein Angebot und eine Zielgruppe.

So rechnest du dein Werbebudget rückwärts

  1. 01
    Wert eines Kunden

    Was bringt dir ein neuer Kunde im Schnitt an Umsatz oder Deckungsbeitrag?

  2. 02
    Abschlussquote schätzen

    Wie viele von zehn Anfragen werden bei dir zu Aufträgen?

  3. 03
    Maximale Kosten pro Anfrage

    Daraus ergibt sich, was eine Anfrage höchstens kosten darf.

  4. 04
    Testphase

    Verschiedene Zielgruppen und Anzeigen vergleichen und echte Zahlen sammeln.

  5. 05
    Budget gezielt erhöhen

    Dort mehr investieren, wo die Kosten pro Anfrage passen.

Was entscheidet, ob sich die Werbung lohnt?

Drei Dinge machen den Unterschied. Erstens ein klares Angebot, das für die Zielgruppe wirklich interessant ist. Zweitens eine Landingpage, die genau zur Anzeige passt und den Weg zur Anfrage kurz macht – mehr dazu im Beitrag Was ist eine Landingpage? Drittens eine saubere Messung: Erst wenn jede Anfrage einer Kampagne zugeordnet werden kann, lernt das System, welche Menschen anfragen, und du siehst, wo sich das Budget lohnt.
Wir arbeiten dafür mit dem Meta-Pixel und, wo möglich, mit der Conversions API – mit eindeutigen Ereignissen für Anfragen und Kontaktklicks. Ausgelöst werden sie erst, wenn Besucher im Cookie-Banner der Marketing-Nutzung zugestimmt haben.

Bevor du Budget einsetzt

  • Ein klares Angebot pro Kampagne
  • Passende Landingpage
  • Meta-Pixel und Conversions API eingerichtet
  • Ereignisse für Anfragen und Kontaktklicks
  • Cookie-Banner mit Marketing-Zustimmung
  • Anzeigen-Motive mit echten Fotos
  • Ziel: Was darf eine Anfrage kosten?
  • Wer wertet regelmäßig aus?

Beispiel: Czeczelits Automegastore

Für den Czeczelits Automegastore in Wiener Neustadt und Neunkirchen haben wir Website, Landingpages für Probefahrten und Meta-Kampagnen auf Facebook und Instagram aus einer Hand umgesetzt. Ergebnis: über 360 qualifizierte Anfragen in den ersten 6 Monaten und mehr als 750 Probefahrts-Anfragen in 12 Monaten. Mehr dazu auf der Referenzseite Czeczelits Automegastore.

Ergebnis Czeczelits Automegastore

360+qualifizierte Anfragen in den ersten 6 Monaten
750+Probefahrts-Anfragen in 12 Monaten
Dank der Online-Marketing-Strategie konnten wir unsere Sichtbarkeit deutlich steigern und erhalten jetzt regelmäßig qualifizierte Kundenanfragen. Von der Werbeanzeige bis zur Landingpage – alles wurde individuell auf unser Unternehmen abgestimmt. LD Media arbeitet effizient und liefert genau das, was zählt: echte Kunden!
Patrick Czeczelits, Czeczelits Automegastore GmbH · Zum Projekt

Facebook, Instagram oder Google-Werbung?

Meta-Werbung und Google-Werbung funktionieren grundlegend verschieden. Bei Google erreichst du Menschen, die gerade aktiv nach einer Leistung suchen, etwa „Steinschlag reparieren Wiener Neustadt“. Auf Facebook und Instagram erreichst du Menschen, die noch nicht suchen, aber zu deiner Zielgruppe passen – zum Beispiel nach Region, Alter oder Interessen. Meta eignet sich deshalb besonders, um Nachfrage zu wecken, Google, um bestehende Nachfrage abzuholen.
Welche Plattform innerhalb von Meta besser funktioniert, Facebook oder Instagram, hängt von deiner Zielgruppe ab. Weil beide über denselben Werbeanzeigenmanager laufen, musst du dich nicht vorab festlegen: Die Auswertung zeigt nach kurzer Zeit, wo deine Anzeigen günstiger zu Anfragen führen.
Für viele Betriebe ist die Kombination sinnvoll: eine Website, die bei Google gefunden wird, und gezielte Kampagnen, die zusätzliche Interessenten auf passende Landingpages bringen.

Wann sich Facebook-Werbung eher nicht lohnt

Meta-Werbung ist stark, wenn du Menschen erreichen willst, die noch nicht aktiv nach dir suchen – etwa für Probefahrten, Aktionen, Veranstaltungen oder Produkte mit klarem Nutzen. Schwieriger ist es bei sehr erklärungsbedürftigen Leistungen ohne klares Einstiegsangebot oder wenn es keine Seite gibt, auf der Interessenten anfragen können. Dann lohnt es sich, zuerst die Grundlagen zu schaffen.
Ob Meta-Werbung für deinen Betrieb passt, klären wir im kostenlosen Erstgespräch. Alle Infos auf der Seite Performance Marketing.

Häufige Fragen

Was kostet Werbung auf Facebook pro Tag?

Das legst du selbst fest. Bei Meta bestimmst du ein Tages- oder Laufzeitbudget, das du jederzeit anpassen kannst. Wie viele Menschen du damit erreichst, hängt von Zielgruppe, Wettbewerb und Qualität deiner Anzeigen ab.

Wie viel kostet ein Klick auf Facebook oder Instagram?

Einen festen Preis gibt es nicht. Meta verteilt Werbeflächen in einer Auktion, bei der Gebot und Relevanz der Anzeige zählen. Die Kosten schwanken je nach Zielgruppe, Region und Jahreszeit.

Kann ich Facebook-Werbung selbst schalten?

Ja, über den Werbeanzeigenmanager von Meta. Für gute Ergebnisse brauchst du aber Zeit für Zielgruppen, Anzeigen, Tests, Messung und Auswertung – und eine passende Landingpage.

Laufen Facebook- und Instagram-Werbung getrennt?

Nein. Beide gehören zu Meta und werden über denselben Werbeanzeigenmanager gesteuert. Du kannst wählen, auf welchen Plattformen und Platzierungen deine Anzeigen erscheinen.