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Online-Marketing · 8 Min. Lesezeit

Google-Bewertungen: Mehr bekommen und richtig auf schlechte reagieren

Mehr Google-Bewertungen, ohne Regeln zu brechen: Was erlaubt ist, was verboten ist, wie du auf schlechte Bewertungen antwortest und wann Google löscht.

Mehr Google-Bewertungen bekommst du, indem du alle Kunden nach einer echten Erfahrung um eine ehrliche Rezension bittest – persönlich, per E-Mail oder mit einem QR-Code – und es ihnen so einfach wie möglich machst. Verboten sind Anreize wie Rabatte oder Geschenke, nur zufriedene Kunden gezielt zu fragen und Bewertungen zu kaufen. Schlechte Bewertungen kannst du nicht einfach löschen lassen, sondern nur melden, wenn sie gegen Googles Richtlinien verstoßen. Eine sachliche Antwort wirkt meist besser.

Das Wichtigste

  • Bewertungen beeinflussen, ob und wie Kunden dich in der lokalen Suche wählen.
  • Erlaubt: alle Kunden um ehrliche Rezensionen bitten.
  • Verboten: Anreize, gezieltes Aussieben, gekaufte oder gefälschte Bewertungen.
  • Auf jede Bewertung antworten – auf schlechte sachlich und lösungsorientiert.
  • Löschen geht nur bei Verstößen gegen Googles Richtlinien.
Bevor jemand bei einem Betrieb in der Region anruft, schaut er fast immer auf die Sterne. Google-Bewertungen sind für viele Kunden der erste Eindruck – oft noch bevor sie deine Website sehen. Bei LD MEDIA stehen wir bei 5,0 Sternen aus 87 Google-Bewertungen. In diesem Beitrag zeigen wir, wie du mehr Bewertungen bekommst, ohne gegen Googles Regeln zu verstoßen, und wie du mit schlechten Bewertungen umgehst.

Warum Google-Bewertungen so wichtig sind

Bewertungen erfüllen zwei Aufgaben. Erstens schaffen sie Vertrauen: Viele Menschen vertrauen den Erfahrungen anderer Kunden mehr als jeder Werbebotschaft. Zweitens sind sie Teil des Gesamtbilds, das Google von deinem Betrieb hat. Google nennt für die lokale Suche drei Grundfaktoren: Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. Zur Bekanntheit zählen laut Google auch die Anzahl der Rezensionen und die Bewertung.
Auch KI-Suchen wie ChatGPT oder Googles KI-Übersichten greifen auf öffentlich verfügbare Informationen zurück, wenn sie Betriebe empfehlen. Ein vollständiges Unternehmensprofil mit vielen echten Bewertungen hilft also doppelt.

LD MEDIA auf Google

5,0Sterne im Durchschnitt
87Google-Bewertungen
150+betreute Kunden seit 2022

Wie du mehr Bewertungen bekommst

Der wichtigste Schritt ist der einfachste: fragen. Die meisten zufriedenen Kunden bewerten nicht, weil sie nicht daran denken – nicht, weil sie nicht wollen. Bitte deshalb alle Kunden nach einem abgeschlossenen Auftrag um eine ehrliche Bewertung, am besten im Moment, in dem die Zufriedenheit am größten ist: bei der Übergabe, nach der erfolgreichen Reparatur, nach dem Projektabschluss.
Mach es so einfach wie möglich. Im Google-Unternehmensprofil findest du einen direkten Link zum Bewertungsformular. Diesen kannst du per E-Mail oder Nachricht schicken, als QR-Code auf Rechnung, Visitenkarte oder Theke drucken und auf deiner Website verlinken. Ein kurzer, persönlicher Satz wirkt besser als ein Standardtext.

In vier Schritten zu mehr Bewertungen

  1. 01
    Bewertungslink holen

    Im Google-Unternehmensprofil den direkten Link zum Bewertungsformular kopieren.

  2. 02
    Im richtigen Moment fragen

    Alle Kunden nach einem abgeschlossenen Auftrag um eine ehrliche Bewertung bitten.

  3. 03
    Einfach machen

    Link per E-Mail oder Nachricht, QR-Code auf Rechnung, Visitenkarte oder Theke.

  4. 04
    Antworten

    Auf jede Bewertung persönlich reagieren – das zeigt, dass du zuhörst.

Was Google verbietet

Google hat klare Richtlinien für Rezensionen. Verboten ist es, Anreize für Bewertungen zu bieten, also Zahlungen, Rabatte, kostenlose Produkte oder Leistungen. Das gilt auch für das Ändern oder Entfernen einer negativen Bewertung. Ebenso unzulässig ist es, negative Bewertungen zu verhindern oder gezielt nur zufriedene Kunden um Bewertungen zu bitten, das sogenannte Review-Gating. Auch Vorgaben an Mitarbeiter, eine bestimmte Anzahl von Bewertungen einzuholen, sind nicht erlaubt.
Bei Verstößen entfernt Google die betroffenen Rezensionen und kann das Unternehmensprofil einschränken. Gekaufte oder gefälschte Bewertungen sind daher nicht nur unehrlich, sondern ein echtes Risiko für deine Sichtbarkeit.

Erlaubt oder verboten?

Erlaubt

Ehrlich fragen
  • Alle Kunden um Bewertungen bitten
  • Bewertungslink und QR-Code nutzen
  • Auf jede Bewertung antworten
  • Verstöße an Google melden

Verboten

Laut Google-Richtlinien
  • Rabatte oder Geschenke für Bewertungen
  • Nur zufriedene Kunden gezielt fragen
  • Mitarbeiter-Quoten für Bewertungen
  • Gekaufte oder gefälschte Bewertungen

Wie viele Bewertungen brauchst du?

Eine feste Zahl gibt es nicht. Entscheidend ist der Vergleich mit den Betrieben, die in deiner Region für dieselbe Leistung angezeigt werden. Hat dein Mitbewerber 120 Bewertungen und du 8, wirkt das auf Kunden anders als bei einem ausgeglichenen Bild – auch wenn deine Arbeit genauso gut ist.
Wichtiger als ein einmaliger Schub ist ein stetiger Strom. Aktuelle Bewertungen zeigen, dass dein Betrieb heute gute Arbeit leistet, nicht nur vor ein paar Jahren. Mach das Fragen deshalb zur Routine: Wenn jeder abgeschlossene Auftrag mit einer kurzen Bitte um eine Bewertung endet, wächst die Zahl ganz von selbst.
Achte auch auf den Inhalt. Bewertungen, in denen Kunden die konkrete Leistung und den Ort nennen, sind für andere Interessenten besonders hilfreich. Du darfst Kunden aber nicht vorgeben, was sie schreiben sollen – frag einfach nach ihrer ehrlichen Erfahrung.

So antwortest du auf Bewertungen

Antworte auf jede Bewertung – auf gute und auf schlechte. Bei positiven Bewertungen reicht ein persönlicher Dank, idealerweise mit Bezug auf das konkrete Projekt. Bei negativen Bewertungen gilt: erst durchatmen, dann antworten. Bedank dich für das Feedback, entschuldige dich, wo etwas schiefgelaufen ist, erklär sachlich deine Sicht, ohne dich zu rechtfertigen, und biete an, die Sache persönlich zu klären.
Denk daran, dass deine Antwort nicht nur für den Verfasser geschrieben ist, sondern für alle künftigen Kunden, die sie lesen. Eine ruhige, lösungsorientierte Antwort zeigt, wie du mit Problemen umgehst – und genau das wollen viele Interessenten wissen, bevor sie dich beauftragen.

So antwortest du auf eine schlechte Bewertung

Danke für das Feedback, Entschuldigung, wo etwas schiefgelaufen ist, kurze sachliche Erklärung und das Angebot, es persönlich zu klären – mit Name und Telefonnummer. Keine Rechtfertigung, keine Gegenangriffe.

Kann man schlechte Google-Bewertungen löschen?

Nicht einfach so. Google löscht Bewertungen nicht, nur weil sie negativ sind oder dir nicht gefallen. Du kannst eine Bewertung aber melden, wenn sie gegen Googles Richtlinien verstößt – etwa wenn sie beleidigend ist, offensichtlich nicht von einem Kunden stammt, nichts mit deinem Betrieb zu tun hat oder Spam ist. Google prüft die Meldung und entscheidet. Bei rechtlich problematischen Inhalten, etwa falschen Tatsachenbehauptungen, kann eine Rechtsberatung weiterhelfen.

Bewertungen auf der eigenen Website zeigen

Gute Bewertungen gehören auch auf deine Website, zum Beispiel direkt unter der wichtigsten Botschaft oder neben dem Anfrage-Formular. Auf ld-media.at zeigen wir unsere Google-Bewertungen täglich aktualisiert an. Wie du dein Profil insgesamt stärkst, liest du im Beitrag Google-Unternehmensprofil optimieren.
Wenn du Unterstützung beim Unternehmensprofil willst, findest du alle Infos auf der Seite Google-Unternehmensprofil. Das Erstgespräch ist kostenlos.
Von der ersten Beratung bis zur finalen Umsetzung lief alles professionell, zuverlässig und transparent.
Luna Autoglas, Google-Bewertung für LD MEDIA · Zum Projekt

Bewertungen wirken überall

In der Google-Suche, auf Google Maps, in KI-Antworten und auf deiner Website – echte Bewertungen schaffen Vertrauen, bevor der erste Anruf kommt.

Häufige Fragen

Wie bekomme ich mehr Google-Bewertungen?

Bitte alle Kunden nach einem abgeschlossenen Auftrag um eine ehrliche Bewertung und mach es ihnen einfach: mit dem direkten Bewertungslink aus deinem Google-Unternehmensprofil, per E-Mail, Nachricht oder QR-Code.

Darf ich für Google-Bewertungen einen Rabatt anbieten?

Nein. Laut Google-Richtlinien sind Anreize für Bewertungen verboten, etwa Zahlungen, Rabatte oder kostenlose Produkte und Leistungen. Solche Bewertungen werden entfernt, und das Profil kann eingeschränkt werden.

Kann ich eine schlechte Google-Bewertung löschen lassen?

Nur wenn sie gegen Googles Richtlinien verstößt, etwa bei Beleidigungen, Spam oder Bewertungen ohne Bezug zu deinem Betrieb. Dann kannst du sie melden, und Google prüft sie. Eine Bewertung wird nicht gelöscht, nur weil sie negativ ist.

Soll ich auf negative Bewertungen antworten?

Ja. Eine sachliche, freundliche Antwort mit dem Angebot, die Sache persönlich zu klären, zeigt künftigen Kunden, dass du Kritik ernst nimmst.