GEO (Generative Engine Optimization) bedeutet, eine Website so aufzubauen, dass KI-Suchen wie ChatGPT, Perplexity, Gemini oder die Google-KI-Übersichten sie verstehen, ihr vertrauen und sie in Antworten nennen. Die wichtigsten Hebel sind klare Antworten am Seitenanfang, belegte Fakten, strukturierte Daten, ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil und Erwähnungen auf anderen Websites.
Das Wichtigste
- KI-Suchen fassen Antworten zusammen und nennen dabei Quellen – du willst eine davon sein.
- Antwort zuerst: Jede Seite sollte die Kernfrage in den ersten Sätzen beantworten.
- Fakten schlagen Floskeln: Ort, Gründungsjahr, Leistungen, Preise, Ergebnisse, Bewertungen.
- KI-Crawler wie GPTBot, PerplexityBot oder ClaudeBot nicht aussperren.
- GEO baut auf gutem SEO auf – es ersetzt es nicht.
Was ist GEO – und worin unterscheidet es sich von SEO?
SEO und GEO im Vergleich
SEO
Gefunden in der Trefferliste- Ziel: weit oben bei Google
- Suchbegriffe, Technik, Links
- Nutzer klickt auf deine Seite
GEO
Genannt in der KI-Antwort- Ziel: als Quelle empfohlen werden
- Klare Antworten, Fakten, strukturierte Daten
- Nutzer bekommt deinen Namen direkt genannt
Wie KI-Suchen ihre Antworten zusammenstellen
Vom Suchergebnis zur Empfehlung
KI-Suchen lesen mehrere Quellen, fassen sie zusammen und nennen einige davon. Gewinnen tun Seiten mit klaren Antworten und eindeutigen Fakten.
Die 6 wichtigsten GEO-Hebel
1. Antwort zuerst
2. Fragen als Überschriften
3. Belegte Fakten statt Werbesprache
4. Strukturierte Daten
5. Ein starkes Google-Unternehmensprofil
6. Regelmäßige, hilfreiche Inhalte
GEO-Grundlagen für deine Website
- Antwort-Satz am Anfang jeder Seite
- Fragen als Überschriften
- Ort, Einzugsgebiet und Gründungsjahr genannt
- Preise oder Preisspannen angegeben
- FAQ mit echten Kundenfragen
- Strukturierte Daten (JSON-LD)
- Gepflegtes Google-Unternehmensprofil
- Regelmäßige Blogbeiträge
KI-Crawler nicht aussperren
Schnell geprüft
Ruf deine-domain.at/robots.txt im Browser auf. Steht dort bei GPTBot, PerplexityBot oder ClaudeBot ein „Disallow: /“, sind diese KI-Crawler ausgesperrt.
So testest du, ob ChatGPT deinen Betrieb kennt
Der KI-Selbsttest in 4 Schritten
- 01Kundenfrage stellen
Frag ChatGPT, Perplexity oder Gemini so, wie deine Kunden fragen würden – etwa „Wer macht Webdesign in Wiener Neustadt?“.
- 02Namen notieren
Welche Betriebe werden genannt? Bist du dabei, und an welcher Stelle?
- 03Quellen ansehen
Welche Websites verlinkt die KI? Das zeigt dir, woher sie ihr Wissen hat.
- 04Lücken schließen
Fehlen Angaben zu dir, ergänze sie auf deiner Website und im Google-Profil – und teste in ein paar Monaten erneut.
Typische Fehler, die dich unsichtbar machen
- Keine klaren Angaben: Die Website sagt nicht eindeutig, wo du sitzt und für welche Orte du arbeitest.
- Widersprüchliche Daten: Unterschiedliche Telefonnummern oder Adressen auf Website, Google-Profil und Verzeichnissen.
- Alles auf einer Seite: Zehn Leistungen auf einer Sammelseite statt einer eigenen Seite pro Leistung.
- Nur Werbesprache: Viele Adjektive, keine Fakten, keine Preise, keine Beispiele.
- Inhalte in Bildern: Wichtige Texte stehen nur in Grafiken oder PDFs, die schwer auszulesen sind.
- Gesperrte Crawler: Die robots.txt schließt KI-Bots aus.