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Webdesign · 8 Min. Lesezeit

Onlineshop erstellen lassen: Kosten, Ablauf und die richtige Plattform

Onlineshop erstellen lassen: Wann sich ein Shop lohnt, welche Plattform passt, womit du bei Kosten und Ablauf rechnen musst und was rechtlich dazugehört.

Einen Onlineshop erstellen zu lassen lohnt sich, wenn du Produkte oder Gutscheine regelmäßig an Kunden verkaufen willst, die nicht persönlich vorbeikommen. Wichtig sind die passende Plattform, saubere Produktdaten, Zahlung, Versand und die rechtlichen Pflichten, inklusive Barrierefreiheit. Bei LD MEDIA zählt ein Shop zu den besonderen Funktionen und wird individuell kalkuliert; er liegt über unserem Rahmen für Standard-Websites von 1.500 bis 6.000 Euro zzgl. USt.

Das Wichtigste

  • Ein Shop lohnt sich, wenn du regelmäßig online verkaufen willst – nicht nur „auch“.
  • Die Plattform richtet sich nach Sortiment, Größe und wer den Shop pflegt.
  • Produktdaten, Fotos, Zahlung und Versand kosten mehr Zeit als das Design.
  • Shops für Verbraucher müssen rechtliche Pflichten erfüllen, oft auch das Barrierefreiheitsgesetz.
  • Bei LD MEDIA werden Shops individuell kalkuliert.
Ein eigener Onlineshop klingt verlockend: rund um die Uhr verkaufen, ohne dass jemand im Geschäft steht. In der Praxis ist ein Shop aber mehr als eine Website mit Warenkorb. Er braucht gepflegte Produkte, funktionierende Zahlung und Versand, rechtlich saubere Texte und jemanden, der Bestellungen bearbeitet. In diesem Beitrag zeigen wir, wann sich ein Onlineshop lohnt, welche Plattformen es gibt und wie ein Shop-Projekt abläuft.

Wann lohnt sich ein eigener Onlineshop?

Ein Shop lohnt sich, wenn du Produkte oder Leistungen hast, die Kunden ohne Beratung kaufen können, und wenn du sie regelmäßig verkaufen willst. Typische Beispiele sind Pflegeprodukte, Zubehör, Gutscheine, Kurse oder Tickets. Schwieriger wird es bei Produkten, die erklärt, angepasst oder montiert werden müssen. Dort ist eine starke Website mit Anfrage- oder Konfigurator-Funktion oft der bessere Weg.
Frag dich ehrlich: Wer kümmert sich um neue Produkte, Bestellungen, Versand, Retouren und Kundenfragen? Wenn diese Arbeit niemand übernehmen kann, bleibt der Shop leer oder veraltet – und das schadet mehr als kein Shop.

Welche Plattform passt zu dir?

Die Wahl der Plattform ist die wichtigste technische Entscheidung, weil ein späterer Wechsel aufwendig ist. Grob gibt es drei Wege. Gemietete Shop-Systeme wie Shopify laufen auf den Servern des Anbieters, du zahlst ein laufendes Abo und musst dich kaum um Technik und Updates kümmern. Shop-Erweiterungen für ein Content-Management-System wie WooCommerce für WordPress bieten viel Freiheit, brauchen aber eigenes Hosting und regelmäßige Wartung. Eigenständige Shopsysteme wie Shopware sind auf größere Sortimente und komplexere Abläufe ausgelegt.
Welcher Weg passt, hängt von deinem Sortiment, deinem geplanten Wachstum, deinem Budget für laufende Kosten und davon ab, wer den Shop im Alltag pflegt. Eine pauschale Empfehlung gibt es nicht – deshalb klären wir das bei LD MEDIA im Konzept, bevor die erste Seite gestaltet wird.

Drei Wege zum eigenen Shop

Gemietetes Shop-System

z. B. Shopify
  • Läuft auf den Servern des Anbieters
  • Laufendes Abo
  • Wenig technische Pflege

Shop-Erweiterung

z. B. WooCommerce für WordPress
  • Viel gestalterische Freiheit
  • Eigenes Hosting nötig
  • Regelmäßige Updates und Wartung

Eigenständiges Shopsystem

z. B. Shopware
  • Für größere Sortimente
  • Komplexere Abläufe möglich
  • Höherer Einrichtungsaufwand

Was kostet ein Onlineshop?

Bei LD MEDIA gehört ein Shop zu den besonderen Funktionen. Deshalb kalkulieren wir ihn individuell; er liegt über unserem Rahmen für Standard-Websites von 1.500 bis 6.000 Euro zzgl. USt. Wie hoch der Aufwand ist, hängt vor allem von der Anzahl der Produkte und Varianten, von Schnittstellen etwa zur Buchhaltung oder zum Lager und von besonderen Funktionen wie Gutscheinen oder Abos ab.
Plane außerdem laufende Kosten ein: je nach Plattform ein Abo oder Hosting, Gebühren der Zahlungsanbieter pro Bestellung, Versandkosten und Zeit für Pflege und Updates. Lass dir alle diese Posten vorab nennen, damit du die Wirtschaftlichkeit realistisch einschätzen kannst.

So läuft ein Shop-Projekt ab

Am Anfang steht das Konzept: Welche Produkte, welche Kunden, welche Plattform, welche Zahlungs- und Versandarten? Danach folgen Design und Aufbau, die Pflege der Produktdaten, die Einrichtung von Zahlung und Versand, ein ausführlicher Test mit echten Bestellungen und schließlich der Start. Der größte Zeitfresser ist erfahrungsgemäß nicht das Design, sondern die Produktdaten: gute Fotos, vollständige Beschreibungen, Preise und Varianten.

Vom Konzept zur ersten Bestellung

  1. 01
    Konzept und Plattform

    Produkte, Kunden, Zahlung, Versand und die passende Plattform festlegen.

  2. 02
    Design und Aufbau

    Shop zuerst für das Handy gestalten, mit klaren Wegen zum Warenkorb.

  3. 03
    Produktdaten

    Fotos, Beschreibungen, Preise und Varianten anlegen – der größte Zeitaufwand.

  4. 04
    Zahlung und Versand

    Zahlungsanbieter, Versandarten und Bestell-E-Mails einrichten.

  5. 05
    Test und Start

    Echte Testbestellungen bis zur Rechnung, dann Livegang und Messung der Verkäufe.

Was rechtlich dazugehört

Ein Onlineshop für Verbraucher muss mehr rechtliche Vorgaben erfüllen als eine reine Info-Website. Dazu gehören unter anderem Impressum, Datenschutzerklärung, Allgemeine Geschäftsbedingungen, Informationen zum Rücktrittsrecht, klare Preis- und Versandangaben und ein Cookie-Hinweis, wenn Tracking eingesetzt wird. Diese Texte sollten von einer Rechtsberatung oder einem seriösen Generator stammen und zu deinem Angebot passen.
Seit 28. Juni 2025 gilt außerdem das Barrierefreiheitsgesetz. Onlineshops für Verbraucher fallen grundsätzlich darunter, Kleinstunternehmen mit Dienstleistungen sind laut WKO ausgenommen. Was das genau bedeutet, liest du im Beitrag Barrierefreie Website: Was das Barrierefreiheitsgesetz verlangt. Dieser Abschnitt ist ein Überblick und keine Rechtsberatung.

Vor dem Shop-Start klären

  • Impressum und Datenschutzerklärung
  • AGB und Infos zum Rücktrittsrecht
  • Klare Preis- und Versandangaben
  • Cookie-Hinweis bei Tracking
  • Barrierefreiheitsgesetz geprüft
  • Zahlungsarten eingerichtet
  • Ablauf für Retouren
  • Wer bearbeitet Bestellungen?

Shop oder Website mit Anfrage?

Nicht jeder Betrieb, der etwas verkauft, braucht einen Warenkorb. Wenn deine Produkte erklärt, angepasst oder vor Ort montiert werden, ist eine Website mit klaren Produktseiten und einem einfachen Anfrage- oder Angebotsformular oft der bessere Weg. Der Kunde schickt seine Wünsche, du meldest dich mit einem passenden Angebot. So bleibt das persönliche Gespräch erhalten, das bei beratungsintensiven Produkten den Abschluss bringt.
Eine Zwischenlösung ist ein Konfigurator: Kunden stellen sich ihre Leistung online zusammen, sehen dabei die wichtigsten Optionen und schicken die Anfrage direkt ab. Für die GlanzFabrik, einen Betrieb für Autoaufbereitung in Wiener Neustadt, haben wir eine Website mit digitaler Preisliste und Konfigurator umgesetzt. Mehr dazu auf der Referenzseite GlanzFabrik.
Ein echter Shop lohnt sich vor allem dann, wenn Kunden ohne Rückfrage kaufen können, die Preise feststehen und du Bestellungen zuverlässig abwickeln kannst.

Ein Beispiel aus unserer Arbeit

Für SB Lashes & Brows haben wir die Homepage neu erstellt und den Online-Shop eingerichtet. Kundinnen finden dort Behandlungen, Kurse und Produkte rund um Wimpern und Augenbrauen und können direkt online kaufen. Mehr zum Projekt auf der Referenzseite SB Lashes & Brows.
Wenn du überlegst, ob ein Shop für dich passt, sprich mit uns. Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, ob ein Shop, eine Website mit Anfrage oder eine Mischung aus beidem der bessere Weg ist. Mehr auf der Seite Webdesign, einen Überblick über Website-Preise im Beitrag Was kostet eine Website in Österreich?

Beispiel: SB Lashes & Brows

Startseite der Website von SB Lashes & Brows mit Online-Shop
Neue Homepage und eingerichteter Online-Shop für Wimpern- und Augenbrauen-Produkte. Zum Projekt
Ich habe Lukas als Webdesigner ausgewählt um mir meine Homepage neu zu erstellen & meinen Online Shop einzurichten. Es wurde alles super schnell umgesetzt und das Design ist wunderschön!
Sabine Jindra, SB Lashes & Brows · Zum Projekt

Häufige Fragen

Was kostet es, einen Onlineshop erstellen zu lassen?

Bei LD MEDIA zählt ein Shop zu den besonderen Funktionen und wird individuell kalkuliert. Er liegt über unserem Rahmen für Standard-Websites von 1.500 bis 6.000 Euro zzgl. USt. Den Preis bestimmen vor allem Anzahl der Produkte, Varianten und Schnittstellen.

Welche Shop-Plattform ist die beste?

Das hängt von Sortiment, Größe, laufendem Budget und davon ab, wer den Shop pflegt. Gemietete Systeme wie Shopify sind pflegeleicht, Erweiterungen wie WooCommerce sehr flexibel, eigenständige Systeme wie Shopware auf größere Shops ausgelegt.

Muss mein Onlineshop barrierefrei sein?

Onlineshops für Verbraucher fallen grundsätzlich unter das Barrierefreiheitsgesetz, das seit 28. Juni 2025 gilt. Kleinstunternehmen mit Dienstleistungen sind laut WKO ausgenommen. Im Zweifel klär deinen Fall mit der WKO oder einer Rechtsberatung.

Wie lange dauert es, einen Onlineshop zu erstellen?

Das hängt stark vom Umfang und davon ab, wie schnell Produktdaten und Fotos vorliegen. Den genauen Zeitplan bekommst du nach dem Konzept, bevor das Projekt startet.